Reifentests im Designcheck

Autoreifen gibt es sehr viele. Es gibt Sommerreifen, Winterreifen und Ganzjahresreifen und auch die Zahl der Hersteller ist inzwischen unüberschaubar. Dabei sind gute Reifen mit das wichtigste an einem Auto. Sie stellen den direkten Kontakt zu Straße her und entscheiden auch über die Wirtschaftlichkeit des PKWS. Immerhin gehen 30% des Spritverbrauchs allein auf die Überwindung des Rollwiderstands zurück.

Auf welche Dinge sollte ich beim Reifenkauf achten?

Als allererstes müssen die technischen Angaben des Fahrzeugs beachtet werden. Denn nicht jeder Reifen passt auf jedes Auto. Hier können Sie sich im Internet weiterhelfen. Viele Reifenhersteller aus dem Test bieten Suchmaschinen an, mit denen Sie die passende Größe für Ihr Fahrzeug ermitteln können. Die neuen Fahrzeugscheine sind hier nämlich etwas unübersichtlich. Dann sollten Sie kontrollieren lassen ob wirklich alle vier Reifen getauscht werden müssen oder vielleicht nur die Antriebsräder erneuert werden müssen. Diese nutzen sich nämlich häufig stärker ab. Wenn das der Fall ist, sollten Sie Reifen vom gleichen Typ wählen.

Häufig steht man auch vor der Frage: Breitreifen oder nicht? Große Felgen sehen natürlich mit breiten Reifen viel besser aus. Breite Reifen haben aber auch noch andere Vorteile, außer der Optik: Sie bremsen auf trockener Fahrbahn besser und bieten erhöhte Kurvenstabilität. Das gilt aber definitiv nur für trockene Straßen. Denn Breitreifen haben durchaus auch Nachteile: Sie neigen zu Aquaplaning und erhöhen den Verbrauch ihres Fahrzeugs. Zudem sind sie auch teurer.

Weiterhelfen kann hier das EU-Reifenlabel, das es seit 2012 gibt. Hier finden Sie eine kurze Zusammenfassung über Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und die Abrollgeräusche.

Von den Billig-Import Reifen sollten Sie in der Regel lieber die Finger lassen. Wählen Sie hier lieber die Markenhersteller aus der zweiten Reihe oder die Tochterfirmen der Premiumhersteller. Diese sind meisten günstiger aber qualitativ genauso hochwertig.

Welche Reifentypen gibt es?

Es gibt Winterreifen, Sommerreifen und Allwetterreifen (werden auch Ganzjahresreifen genannt).

Winterreifen aus dem Test sind mit M+S gekennzeichnet und sollten bei kühleren Temperaturen aufgezogen werden. Die Gummimischung, aus denen der Winterreifen besteht, bleibt auch bei Kälte elastisch und erhöht damit die Sicherheit. Die Profiltiefe sollte hier mindesten 4mm betragen.

Sommerreifen sind für die wärmeren Temperaturen gebaut. Das Gummi, aus denen diese Art von Reifen besteht, bleibt selbst bei hohen Gradzahlen fest. Sie nutzen sich zudem nicht so schnell ab. Trotzdem sollte man im Winter nicht auf passende Bereifung verzichten, denn Sommerreifen sind tatsächlich nur für wärmere Temperaturen geeignet und bieten bei Kälte nicht die nötige Sicherheit und die nötige Straßenhaftung. Die Profiltiefe sollte bei Sommerreifen mindestens 3mm betragen.

Ganzjahres- oder Allwetterreifen können das ganze Jahr auf dem Auto bleiben. Der Vorteil bei ihnen ist, dass die Lagerung und die Reifenwechsel komplett entfallen. Zudem benötigen Sie hier keinen zweiten Reifensatz. Der Nachteil bei Allwetter- oder Ganzjahresreifen ist erhöhter Spritverbrauch und erhöhte Abnutzung. Es wäre falsch davon auszugehen, dass sich Ganzjahresreifen im Test doppelt so lange nutzen lassen. Zudem bieten Sie bei Kälte und bei Schnee nicht die Leistung eines guten Winterreifens. Gerade in Schneereichen Gebieten sollten Sie lieber auf Winterreifen zurückgreifen.

Wir haben Reifen verschiedener Hersteller auf Herz und Nieren getestet und möchten Ihnen die Ergebnisse natürlich nicht vorenthalten.

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